Diskriminierung einer Partei! AfD muss in Kreuzberger Sterne-Restaurant draußen bleiben

Ich liebe Wichtigtuer und ich habe wieder neue gefunden. Billy Wagner, möchte gerne Restaurant-Chef  vom Lokal Nobelhart & Schmutzig“ in Berlin. Ja, der Mann im ungepflegten Look hat so seine eigenen Vorstellungen davon, wer sein betreten soll. AfD-Politiker oder -Anhänger sollen es nicht sein. Auf Facebook postete er ein entsprechendes Foto.

nobelhard-schmutzig

Auf der eigenen Facebook-Seite posteten die Betreiber ein Foto mit dem Text: „Endlich ist er da. Ein neuer Aufkleber…“. Damit ist das unterste Abziehbild gemeint.

Darauf zu sehen: Drei Sticker, die Verbote für Kameras, Handys und Waffen signalisieren und dann als viertes das durchgestrichene Wort „Afd“.

Bereits am 11. Februar 2015 eröffnete das Sterne-Restaurant „Nobelhart & Schmutzig“ an der Friedrichstraße in Berlin-Kreuzberg. Doch erst am letzten Mittwoch scheint für die Betreiber ein wichtiger Teil der Restaurant-Gestaltung vollendet worden zu sein.

Billy Wagner vom Restaurant „Nobelhart und Schmutzig“ (Foto: picture alliance)

Billy Wagner vom Restaurant „Nobelhart und Schmutzig“ (Foto: picture alliance)

Warum muss ich bei Darstellung seiner eigenen Person an „Schmutzig“ denken?

So weit, so provokativ. Und es dauert gerade in Facebook erwartungsgemäß nicht lange, da diskutiert die Netz-Gemeinde auch schon hitzig über Sinn und Unsinn des Aufklebers.

Beispiel gefällig?

„Wir waren schon einige Male bei Euch und haben uns stets wohlgefühlt, nach einer solchen Aktion werden wir aber von weiteren Besuchen vorerst Abstand nehmen und unser Geld lieber dort ausgeben, wo man nicht auf Intoleranz als Markenzeichen setzt“, meint ein User. 

Aufseiten der Betreiber posteten als Antwort einfach einen Link zu einer Seite einer Steuerberatungsgesellschaft, auf der das Hausrecht des Hoteliers knapp erklärt wird.

AfD-Sprecher: „Wieder einmal wird unsere Partei dämonisiert“

Restaurant-Chef Billy Wagner erklärte dem Tagesspiegel, dass das gepostete Foto richtig sei, weil es genau die Leute vergraule, „mit denen ich nicht an einem Tisch sitzen will“.

Und was sagt eigentlich die AfD dazu? Deren Sprecher Ronald Gläser zur B.Z.: „Dieses Verbot steht symptomatisch für die aufgeheizte Stimmung im Land. Wieder einmal wird unsere Partei dämonisiert.“ Auch in anderen Restaurants habe man ähnliche Erfahrungen gemacht, heißt es weiter.

Fazit: „Liebe Denunzianten Nobelhart & Schmutzig, jetzt noch etwas mehr Hetze und ihr schafft es noch in die ganz dunklen Kanäle von Dieter Nuhr!“

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Berufskraftfahrer a.D., Familienvater, AfD Mitglied, Webdesigner. Nach einem schweren Arbeitsunfall musste ich den Beruf des Fernfahrers aufgeben und widme mich jetzt der wahrheitlichen Berichterstattung. Hart - aber Fair und ungeschminkt, auch wenn die Wahrheit nicht immer als "leichte Kost" zu verstehen ist!

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